Eine Initiative der deutschen Schweinehalter
Das Netzwerk von Bauern für Bauern
06.05.2013rss_feed

Dialog light bei der Gründung des Landesnetzwerks NRW Bauernhöfe statt Agrarfabriken

Am Samstag, den 04.05.2013 wurde in Billerbeck das Landesnetzwerk NRW Bauernhöfe statt Agrarfabriken gegründet.

 

Explosive Stimmung am Samstag in der Landwirtschaftsschule: Die einen wollten tagen, die anderen diskutieren. kommentiert die Bürgerinitiative Billerbeck auf ihrer Website die Veranstaltung. Grund für die besondere Stimmung dürfte die Anwesenheit von 30 Schweinehaltern aus der Region gewesen sein, die gerne in den Dialog mit der Bürgerinitiative treten wollten – aber zunächst nicht durften. Denn nach der im Internet abrufbaren Einladung hieß es: … die Bitte an alle, diese Mail … an mögliche Interessenten weiter zu verbreiten. Als sich daraufhin auch interessierte Tierhalter zur Veranstaltung anmeldeten, hatte man diese kurzerhand ausgeladen und erklärt, nur geladene Personen dürften teilnehmen.

 

Trotzdem kamen am Samstag ca. 30 Landwirte aus der Region zum Veranstaltungsort, damit man mit ihnen und nicht nur über sie spricht. Nach einigem Hin und Her wurde den Billerbecker Landwirten dann doch Einlass gewährt, damit Sie ihre Positionen darlegen konnten. Es wurden zwar einige Argumente ausgetauscht, aber ein tieferer und intensiver Dialog war in der Kürze der Zeit jedoch nicht möglich. Nach kurzer Diskussion vereinbarte man daher, die Tierhaltung betreffenden Fragen bei einer Veranstaltung in den nächsten Wochen in Billerbeck zu diskutieren. Die Veranstaltung wurde dann ohne die Tierhalter fortgesetzt.

 

Zwar kam inhaltlich im Sinne der Bauern nur ein Dialog light rüber. Dennoch, das zentrale Signal dürften die Initiatoren der Veranstaltung aber deutlich verstanden haben: So lassen Bauern nicht mit sich umgehen! Wer wie die Bürgerinitiative Billerbeck für Werterhaltung der Region steht muss sich offen den Diskussionen stellen. Das diejenigen, die das maßgeblich betrifft - nämlich die landwirtschaftlichen Betriebe, die seit Generationen ihre Betriebe weiterentwickeln und so Werte in der Region erhalten - dabei nicht stumm schweigen, sollte spätestens jetzt allen klar sein. Ob sie wollen oder nicht, am Dialog mit den Bauern kommt die Bürgerinitiative nicht vorbei - nicht am vergangenen Samstag und nicht in der Zukunft!

 


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