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17.08.2026rss_feed

Brasilien: Schweinefleischexporte legen im Juli zu – Erlöse geben nach

©Canva

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Brasiliens Schweinefleischexporte bleiben im Aufwind. Im Juli legte das Exportvolumen erneut zu, während die Erlöse im Vergleich zum Vorjahresmonat zurückgingen. Die Ausfuhren bleiben damit trotz rückläufiger Preise auf Rekordniveau.

 

Brasiliens Schweinefleischexporte setzen ihre Wachstumsdynamik fort. Laut aktuellen Zahlen des Brasilianischen Verbandes für tierisches Protein (ABPA) wurden im Juli dieses Jahres insgesamt 131.500 Tonnen frisches und verarbeitetes Schweinefleisch ausgeführt. Dies entspricht einem Zuwachs von 3,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Exporterlöse gingen hingegen spürbar zurück: Mit 298,3 Mio. US-Dollar wurde das Ergebnis von Juli 2025 um 5,6 % verfehlt.

 

Schweinefleischexporte seit Jahresbeginn deutlich im Plus

Im Gesamtzeitraum Januar bis Juli summieren sich die brasilianischen Schweinefleischausfuhren auf 925.600 Tonnen – ein Anstieg von 9,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch die Erlöse entwickelten sich im Siebenmonatszeitraum positiv: Mit 2,158 Mrd. US-Dollar wurde das Vorjahresergebnis um 5,8 % übertroffen.

 

Philippinen bleiben wichtigster Absatzmarkt

An der Spitze der wichtigsten Abnehmer standen im Juli die Philippinen: Mit 20.300 Tonnen blieben sie der bedeutendste Zielmarkt für brasilianisches Schweinefleisch. Dahinter folgt Japan mit 18.400 Tonnen, gefolgt von Chile mit 13.900 Tonnen. Weitere wichtige Abnehmer waren China (9.100 Tonnen), Argentinien (6.500 Tonnen), Mexiko (6.300 Tonnen) sowie Hongkong und Uruguay mit jeweils 6.200 Tonnen.