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11.06.2026rss_feed

Brasiliens Schweinefleischexporte legen weiter zu – Japan gleicht China-Schwäche aus

©Pixabay

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Brasiliens Schweinefleischexporte bleiben auf Rekordkurs. Im vergangenen Monat Mai verzeichnete das Land einen historischen Höchstwert bei den Ausfuhrmengen für diesen Monat. Besonders kräftige Zuwächse gab es beim Absatz nach Japan, während die Philippinen der wichtigste Abnehmer blieben.

 

Brasiliens Schweinefleischexporte setzen ihren Wachstumskurs weiter fort. Laut aktuellen Zahlen des Brasilianischen Verbandes für tierisches Protein (ABPA) wurden im Mai dieses Jahres insgesamt 129.400 Tonnen frisches und verarbeitetes Schweinefleisch ausgeführt. Dies entspricht einem Zuwachs von 9,0 % gegenüber dem Vorjahresmonat (118.800 Tonnen) und ist die höchste jemals registrierte Exportmenge für einen Mai. Auch die Exporterlöse stiegen auf ein Rekordniveau für diesen Monat: Mit 302,1 Mio. US-Dollar wurde das Ergebnis von Mai 2025 (291,2 Mio. US-Dollar) um 3,8 % übertroffen.

 

Schweinefleischexporte seit Jahresbeginn im Aufwind

Im Gesamtzeitraum Januar bis Mai summieren sich die brasilianischen Schweinefleischausfuhren auf 661.700 Tonnen – ein Anstieg von 13,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (584.800 Tonnen). Auch die Erlöse verzeichneten im Fünfmonatszeitraum mit 1,546 Mrd. US-Dollar ein deutliches Plus von 11,9 % im Vergleich zum Vorjahr, in dem 1,382 Mrd. US-Dollar erwirtschaftet worden waren.

 

Philippinen bleiben wichtigster Absatzmarkt

Die Philippinen führten auch im Mai die Rangliste der wichtigsten Abnehmer an: Mit 27.200 Tonnen (-3,8 %) blieben sie der bedeutendste Zielmarkt. Dahinter folgt Japan mit 15.200 Tonnen, was einem massiven Zuwachs von 83,2 % entspricht. Während die Lieferungen nach Chile mit 10,9 Tonnen (-0,1 %) stabil blieben, brachen die Exporte nach China um 25,9 % auf 8,9 Tonnen ein. Mexiko verzeichnete hingegen ein deutliches Plus von 20,4 % auf 8,6 Tonnen, gefolgt von Hongkong mit 8,2 Tonnen (+13,8 %).

 

Marktstreuung sichert den Erfolg

Nach Angaben von ABPA-Präsident Ricardo Santin stützen sich die Exporte vor allem auf die erfolgreiche Diversifizierung der Absatzmärkte. Neben starken Zuwächsen in margenstarken Märkten wie Japan trügen viele kleinere Destinationen wie Georgien, Südkorea oder die Elfenbeinküste in der Summe entscheidend zum historischen Mai-Ergebnis bei.