Ein Nationalgericht für alle: Aktuelle Kampagne der Initiative-Fleisch zur WM

Dr. Kirsten Otto stellte auf der ISN-Mitgliederversammlung 2026 in Münster die Initiative Fleisch vor ©ISN
Kaum ein Thema ist in Deutschland so aufgeladen wie Essen. Während andere Länder ihr Nationalgericht feiern, streitet Deutschland noch darüber, ob es überhaupt eines haben darf. Das will die Initiative Fleisch ändern. Auf der ISN-Mitgliederversammlung am 22. Juni 2026 stellte Dr. Kirsten Otto, Geschäftsführerin der Initiative Fleisch, das frisch kreierte erste deutsche Nationalgericht
vor – ein echtes kulinarisches Teamspiel pünktlich zur laufenden Fußball-Weltmeisterschaft.
Auf der diesjährigen ISN-Mitgliederversammlung in Münster gab Dr. Kirsten Otto, Geschäftsführerin der Initiative Fleisch, in der vergangenen Woche den rund 300 anwesenden ISN-Mitgliedern und Gästen nicht nur einen spannenden Einblick in die Ziele und bisherigen Erfolge der Initiative, sondern blickte auch auf reichweitenstarke Aktionen wie Schwein gehabt
oder die etablierte Dachkampagne Iss was dir schmeckt
zurück. Zudem stellte sie das aktuelle Großprojekt vor: Deutschlands erstes offizielles Nationalgericht
, das pünktlich zur WM vorgestellt wurde und beweist, wie genussvolle Vielfalt ohne erhobenen Zeigefinger funktionieren kann.

Das ist Deutschlands Nationalgericht zur WM 2026 – mit Rub Roast vom Schwein, mit Bolognese vom Rind oder vegetarisch (v. l. n. r.). Drei Varianten, eine Basis, für alle. Laugen-Fladen, Gemüse-Maultaschen in Kartoffelflocken, Radi-Kraut, Kochbananen-Röstzwiebel-Crunch und eine hausgemachte Carbonara-Cordon-Bleu-Creme. Guten Appetit. © Initiative Fleisch
Inspiriert von der Nationalelf
Italien hat seine Pasta, Spanien die Paella – und Deutschland hat ab sofort eine Kreation, die wie eine gut aufgestellte Mannschaft funktioniert. Entwickelt wurde das Gericht von keinem Geringeren als Holger Stromberg, der als DFB-Küchenchef die Nationalmannschaft schon beim WM-Titel 2014 kulinarisch begleitete. Inspiriert von den Lieblingsgerichten der Nationalspieler – von Schnitzel über Carbonara bis Kochbananen – hat er einen Laugenfladen entwickelt, der unterschiedliche Geschmäcker auf einem Teller vereint. Wahlweise mit Rub Roast vom Schwein, mit einer Bolognese aus Rindfleisch oder vegetarisch mit knusprigen Maultaschen in Kartoffelflocken. Mit Fleisch oder ohne: Jeder so, wie es ihm schmeckt.
Mit dem Nationalgericht wollen wir zeigen, dass sich ein Land, das beim Thema Ernährung selten einer Meinung ist, trotzdem einigen kann: auf Vielfalt. Jeder darf genießen, was ihm schmeckt. Ohne Druck, ohne Dogma. Genau dafür steht ‚Iss was dir schmeckt‘
, erklärte Otto.
Dialog auf Augenhöhe statt moralischer Zeigefinger
Dr. Kirsten Otto machte auf der ISN-Veranstaltung zudem deutlich, dass die Initiative angetreten ist, um dem oft moralisierenden, lauten Ton in den gesellschaftlichen Ernährungsdebatten eine sachliche, genussorientierte Plattform entgegenzusetzen. Das Credo lautet stets: Aufklärung und Dialog statt Belehrung. Jeder soll völlig frei und ohne Rechtfertigungsdruck entscheiden dürfen, was auf den eigenen Teller kommt. So eben auch Fleisch. Mit Kampagnen wie dem Nationalgericht
gelingt es, Fleisch als selbstverständlichen, hochwertigen und modernen Teil einer vielfältigen Esskultur zu positionieren, die verbindet, statt zu spalten.
Hier gibt's mehr zur Initiative Fleisch:
>>> Nationalgericht Deutschland - Das Rezept zum Nachkochen für zu Hause