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24.08.2026rss_feed

IGC korrigiert globale Getreideernteprognose nach unten

©Canva

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Anhaltende Hitze in Europa belastet die Aussichten für Weizen und Mais. Der Internationale Getreiderat (IGC) hat daher seine Prognose für die Getreideernte 2026/27 nach unten korrigiert.

 

Der Internationale Getreiderat (IGC) hat seine Prognose für die weltweite Getreideerzeugung im Wirtschaftsjahr 2026/27 nach unten korrigiert. Im August-Report wird die globale Ernte auf rund 2,415 Mrd. Tonnen geschätzt. Damit liegt die Prognose 6 Mio. Tonnen unter der Juli-Schätzung und rund 3 % unter dem Rekordergebnis des Vorjahres.

 

Weniger Weizen und Mais erwartet

Die größte Korrektur entfällt auf den Weizen. Der IGC senkte seine Prognose gegenüber Juli um 4 Mio. Tonnen auf 817 Mio. Tonnen. Im Vergleich zu 2025/26 entspricht dies einem Rückgang von 27 Mio. Tonnen. Die weltweiten Weizenbestände zum Ende des Wirtschaftsjahres werden auf 275 Mio. Tonnen geschätzt – 4 Mio. Tonnen weniger als noch im Juli.

Auch die Maisprognose wurde leicht reduziert. Der IGC rechnet nun mit einer globalen Maisernte von 1,305 Mrd. Tonnen. Das sind 1 Mio. Tonnen weniger als im Vormonat und 41 Mio. Tonnen weniger als im Vorjahr. Die Maisbestände sollen mit 293 Mio. Tonnen zwar gegenüber Juli unverändert bleiben, aber deutlich unter dem Vorjahreswert von 311 Mio. Tonnen liegen.

Für Sojabohnen nahm der IGC keine Änderung vor. Die weltweite Erzeugung wird weiterhin auf 441 Mio. Tonnen geschätzt. Damit dürfte die Sojabohnenernte um 9 Mio. Tonnen über dem Vorjahresniveau liegen. Die Endbestände werden bei 75 Mio. Tonnen erwartet.

 

Hitze belastet Ernteaussichten in Europa

Als wesentlichen Grund für die Abwärtskorrektur nennt der IGC die anhaltende Hitze in Europa. Die Prognose für die EU wurde bereits den zweiten Monat in Folge gesenkt. Besonders die Aussichten für Weizen und Mais haben sich durch die trockenen und heißen Witterungsbedingungen verschlechtert.

Trotz der Korrektur bleibt die globale Getreideernte auf einem hohen Niveau. Mit voraussichtlich 2,415 Mrd. Tonnen wäre sie die zweitgrößte Ernte der Geschichte. Der weltweite Getreideverbrauch wird auf 2,444 Mrd. Tonnen geschätzt und liegt damit nur geringfügig unter dem Vorjahreswert.