Zukunftswerkstatt Schwein: Innovationsprojekt zur Weiterentwicklung der Schweinehaltung gestartet
Mit der Zukunftswerkstatt Schwein
startet in Triesdorf (Bayern) ein langfristig angelegtes Innovationsprojekt. Ziel ist die Entwicklung praxistauglicher Konzepte für eine zukunftsfähige Schweinehaltung. Bis Ende 2028 sollen die ersten Tiere einziehen.
Unter dem Namen Zukunftswerkstatt Schwein
wird in Triesdorf ein neues Projekt in der Schweinehaltung realisiert – getragen von den Landwirtschaftlichen Lehranstalten (LLA) des Bezirks Mittelfranken und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT). Am vergangenen Freitag (23.01.2025) fiel der offizielle Startschuss für das Millionenprojekt. Bis Ende 2028 sollen die ersten Tiere einziehen.
Ziel: Praxisorientierte Lösungen
Ziel des Projekts ist es, praxisorientierte Lösungen für die Schweinehaltung der Zukunft zu entwickeln. Dabei stehen Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz, Fleischqualität und regionale Wertschöpfung im Mittelpunkt. Geplant sind Stallungen mit einem konventionellen Haltungsbereich für 84 Sauen und einem ökologischen Bereich für 96 Sauen. Zudem sollen alle Ferkel bis 28 kg aufgezogen werden (ca. 980 Tierplätze). Ergänzend entstehen 240 Aufzuchtplätze für die Jungsauenvermehrung zur Eigenremontierung sowie für die Basiszucht externer Betriebe.
Finanzielle Unterstützung durch Bund und Freistaat
Das Konzept der Zukunftswerkstatt Schwein soll sowohl bauliches Vorbild als auch wissenschaftliches Rückgrat für eine nachhaltige, zukunftsfähige und tiergerechte Schweinehaltung sein. Der Freistaat Bayern unterstützt das Vorhaben über das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mit 11,48 Mio. Euro. Zusätzlich erhält das Projekt eine Förderung von 1,2 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, um Maßnahmen rund um Emissionsschutz und Tierwohl zu stärken.
