ASP in Spanien: Katalanische Schweinehalter machen hohe Verluste

Die ASP ist im November 2025 bei Wildschweinen im Nordosten Spaniens festgestellt worden - seitdem erleiden die Schweinehalter vor Ort hohe Verluste©Pixabay
Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Katalonien hat spürbare wirtschaftliche Folgen für die katalanischen Schweinehalter. Laut Angaben der Unió de Pagesos sollen sich die Verluste für den Schweinesektor aufgrund des ASP-Ausbruchs von dessen Feststellung bis zum Jahresende auf 63 Millionen Euro belaufen.
Im November 2025 wurde die Afrikanische Schweinepest (ASP) erstmals seit 1994 im Schwarzwildbestand in Katalonien (Spanien) festgestellt. Aufgrund des ASP-Ausbruchs haben die katalanischen Schweinehalter bis Ende 2025 Verluste in Höhe von 63 Millionen Euro erlitten. Das berichtet das Fachportal Euromeatnews.com und bezieht sich dabei auf aktuelle Berechnungen der Unió de Pagesos, dem größten Bauernverband Kataloniens. Demnach soll der Umsatz in den Monaten November und Dezember letzten Jahres um 17 % zurückgegangen sein. Der spanische Schlachtschweinepreis war bereits in den Monaten vor dem Ausbruch gefallen und ist seitdem weiter rapide gesunken.
Auswirkungen auf Tiertransport und Export von Schweinefleisch
Seit Ende November 2025 wurden im infizierten Gebiet in der Nähe von Barcelona insgesamt 60 ASP-Fälle bei Wildschweinen gemeldet. In den 57 schweinehaltenden Betrieben im Umkreis von 20 km um das infizierte Gebiet wurden ebenfalls umfangreiche Tests durchgeführt. Hier wurde kein Fall festgestellt. Dennoch hat der Ausbruch zu Verbringungsbeschränkungen für insgesamt 61.500 Schweine (10 % des Gesamtbestands in der Provinz Barcelona) geführt und trotz der Einführung verschiedener Regionalisierungsabkommen erhebliche Auswirkungen auf den Export, insbesondere nach China.