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31.07.2026rss_feed

Erster ASP-Fall in Finnland bei Wildschweinen nachgewiesen

Finnland verzeichnet seinen ersten Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen. Wie die finnische Lebensmittelbehörde (Ruokavirasto) mitteilte, wurde das Virus in vorläufigen Tests bei drei Frischlingen nachgewiesen, die im Osten des Landes nahe der russischen Grenze tot aufgefunden wurden. Eine Bestätigung des Ergebnisses durch das EU-Referenzlabor in Spanien steht noch aus. Maßnahmen zur Eindämmung der Tierseuche wurden umgehend eingeleitet.

 

Finnland meldet erstmals einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen. Das Virus wurde bei drei tot aufgefundenen Frischlingen nachgewiesen. Der Fundort befindet sich in der Nähe von Vaalimaa in der Gemeinde Virolahti im Osten des Landes nahe der Landesgrenze zu Russland. Der vorläufige positive Befund wurde bei Laboruntersuchungen der finnischen Lebensmittelbehörde (Ruokavirasto) am gestrigen Donnerstag, 30. Juli, festgestellt. Eine Bestätigung des Ergebnisses durch das EU-Referenzlabor in Spanien steht derzeit noch aus.

 

Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet

Um das Ausmaß des Seuchengeschehens im Schwarzwildbestand vor Ort zu bestimmen und eine weitere Ausbreitung des Virus in andere Regionen Finnlands zu verhindern, wurde umgehend eine Infektionszone um den Fundort eingerichtet. Innerhalb dieser Zone gelten Beschränkungen für das Verbringen von Schweinen. Eine Karte der betroffenen Zone sowie die genauen Auflagen wurden auf der Internetseite der Behörde veröffentlicht

Die Restriktionszone, die zur Eindämmung der ASP um den Fundort gezogen wurde, umfasst die Gemeinden Virolahti, Miehikkälä und Ylämaa, die alle an Russland grenzen ©www.ruokavirasto.fi

Die Restriktionszone, die zur Eindämmung der ASP um den Fundort gezogen wurde, umfasst die Gemeinden Virolahti, Miehikkälä und Ylämaa, die alle an Russland grenzen ©www.ruokavirasto.fi