Weitere ASP-Fälle in Spanien festgestellt
In Katalonien breitet sich die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen (ASP) weiter aus. Durch einen Fund in einer bislang unbetroffenen Gemeinde wird die ASP-Sperrzone nun ausgeweitet.
Auch in Spanien ist das ASP-Geschehen noch nicht zur Ruhe gekommen und die Lage weiterhin angespannt. Wie das Fachmagazin Pig Progress berichtet, ist die Zahl der ASP‑Fälle bei Wildschweinen in Katalonien inzwischen auf 284 bestätigte Nachweise gestiegen.
ASP-Sperrgebiet wird ausgeweitet
Erstmals wurde auch in der Gemeinde Castellbisbal, die bisher als seuchenfrei galt, ein infiziertes Tier entdeckt – der Fundort liegt mehrere Kilometer von den bisherigen Fällen entfernt, wodurch sich der betroffene Radius auf ca. 8 km ausdehnt. Obwohl der Fall innerhalb der bestehenden Sperrzone (Zone II) liegt, ist eine Neuausrichtung der Gebietsgrenzen notwendig.
Insgesamt sind mittlerweile 12 Gemeinden in Spanien betroffen, darunter Cerdanyola del Vallès, Terrassa, Rubí, Barcelona und nun auch Castellbisbal. Laut dem wöchentlichen Überblick des spanischen Landwirtschaftsministeriums wurden 3.746 weitere Tiere untersucht und negativ auf das Virus getestet.
